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Babypause, und dann? Tipps für den Wiedereinstieg

Kündigt sich Nachwuchs an, sind das freudige Nachrichten – und die ersten Monate mit dem Baby vergehen wie im Flug. Beim Wiedereinstieg nach der Elternzeit ins Berufsleben stehen Eltern allerdings vor der Frage, wie sich Familie und Job miteinander vereinbaren lassen.

Recht auf Rückkehr in den Beruf

Wer fest entschlossen ist, in den vorherigen Job zurückzukehren, sollte den Chef möglichst früh über die eigenen Pläne informieren. Wie lange dauert die Elternzeit? Und ist danach eine Rückkehr in Teilzeit möglich? „Diese und weitere Fragen sollten in Ruhe geklärt werden, um Unsicherheiten und Missverständnissen vorzubeugen“, sagt Danica Ravaioli, Personalchefin der Adecco Group für Deutschland. In jedem Fall haben Arbeitnehmer nach der Elternzeit ein Recht auf Rückkehr in den Job, allerdings nicht unbedingt auf die frühere Position, erklärt die Expertin weiter: „Falls die alte Stelle nachbesetzt wurde, kann ein neuer Arbeitsplatz zugewiesen werden. Die neue Position darf allerdings weder zu einem geringeren Gehalt noch zu einer Degradierung führen.“

Was aber tun, wenn die Rahmenbedingungen für eine Rückkehr zum bisherigen Arbeitgeber nicht mehr passen? Dann schafft die Babypause eine Gelegenheit zur Neuorientierung. Ein Jobwechsel oder der Schritt in die Selbstständigkeit können attraktive berufliche Alternativen bieten. Viele Mütter entscheiden sich nach der Elternzeit für eine Teilzeitlösung. Flexible Arbeitszeiten bei gleichzeitiger Sicherheit bietet auch der Wiedereinstieg über Zeitarbeit. Ein Vorteil: Personaldienstleister unterstützen beim Bewerbungsprozess und verringern so den zeitlichen Aufwand bei der Jobsuche.

Wie kann man die Kinderbetreuung sicherstellen?

Da vor allem in Städten Krippenplätze rar sind, sollten sich frischgebackene Eltern frühzeitig um die Betreuung des Nachwuchses kümmern. Neben Krippenplätzen kann auch eine Tagesmutter, ein Au-pair, ein Familienmitglied oder das Home-Office eine passende Lösung sein. Einige Arbeitgeber haben den Bedarf junger Familien bereits erkannt und bieten individuelle Betreuungsmöglichkeiten an, so wie die DIS AG. Über eine Kooperation unterstützt das Unternehmen seine Mitarbeiter bei der täglichen Kinderbetreuung sowie beim kurzfristigen Ausfall des Babysitters und erleichtert auf diese Weise die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Noch ein Tipp: Bei externen Angeboten sollten die Flexibilität der Öffnungszeiten und die Dauer der Ferienzeiten berücksichtigt werden. Zu klären ist außerdem, wer in Notfällen einspringt, um den Nachwuchs beispielsweise zum Arzt zu fahren.

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